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HinSchauen, HinHören, BeGreifen, BeDenken, AusKosten...um miteinander zu Sprechen, zu Spielen, zu "Schaffen", zu Forschen... sind Tätigkeiten, die in unserer heutigen Leistungsgesellschaft ins Hintertreff geraten sind. Zahlreiche neue Mittel zur Kommunikation mit scheinbar der ganzen Welt stehen uns zur Verfügung, aber die unmittelbare Nachbarschaft hört auf zu existieren. Diese gilt es wieder neu zu entdecken und am Leben zu erhalten.
Kunst kann Kommunikation sein, Kunst kann dem Individuum Entfaltungsmöglichkeit sein, gemeinsam entwickelte Kunst kann Wege freilegen, die -beginnend in der unmittelbaren Nachbarschaft- mitunter Veränderungen der ganzen Gesellschaft bewirken können.
Mit Kunst kann man Zeichen setzen, oder es bewußt unterlassen.

Charlotte Geresch, Simone Göstl
Ankündigung

AUSSTELLUNG / musikalische Lesung



Kein und Aber. Nebel im Wider. Irgendwas ist immer verkehrt

Blicke in die Welt, Interpretation und Konfrontation mit Strukturen unserer Gesellschaft, der Natur, das tägliche Suchen und Finden einer Selbstpositionierung. Die Künstlerin Simone Göstl zeigt Fragmente eines Alltags in Fotografie, Bild und geschriebenem Wort.
Als Auf- und Endtakt zur Ausstellung treten 4 KünstlerInnen (Charlotte Geresch, Simone Göstl, Christian Baumgartner, Peter Lechner) in Ton, Bild und Text in monologische Zwiegespräche. In einer musikalischen Lesung kommunizieren die Vier jeweils in ihrer individuellen Sprache, reagieren ganz persönlich und doch gemeinsam auf die Welt.

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